Residenzschloss Arolsen

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dc.contributor.author Rothweil, Julius Ludwig de
dc.contributor.other Atelier Ivor und Sigrid Swain de
dc.coverage.spatial Arolsen de
dc.date 1710 - 1728 de
dc.date.accessioned 2013-06-25T15:00:04Z
dc.date.available 2013-06-25T15:00:04Z
dc.date.created 1984 - 1985 de
dc.date.issued 2013-06-25
dc.identifier 416-001-001 de
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/11153/416-001-001
dc.description.abstract Im Zeitalter des Barock beanspruchten weltliche wie kirchliche Repräsentanten gegenüber den Menschen, die in der Renaissance ein hohes Maß an Eigenständigkeit erringen konnten, wieder uneingeschränkte Macht. Es war das Zeitalter des Absolutismus. Zur Veranschaulichung ihres absoluten Herrschaftsanspruchs dienten den Königen und Fürsten Neugründungen von Residenzen. Vor diesem Hintergrund war nicht mehr nur die städtebauliche Einzelleistung von Interesse, sondern die gesamte Stadtplanung. Dem Schloss fiel dabei besondere Bedeutung zu. Es lag fortan im Zentrum, im architektonischen Blickpunkt barocker Stadtgründungen. Das Netz der Straßen sowie die Platzierung der Baublöcke und Grünanlagen wurden auf das Schloss hin ausgerichtet, ebenso wie der absolutistische Staat ganz und gar auf den Herrscher ausgerichtet war. Allgemeine Verbreitung fand in Deutschland der aus Frankreich stammende Schlossbautyp, bei dem die Eingangsseite von einem dreiflügeligen Ehrenhof, dem Cour d'honneur umschlossen wurde, während auf der rückwärtigen Seite der axial auf das Schloss bezogene Garten lag. Im Gegensatz zum Renaissancepalast, der zur Straße ausgerichtet war, bildete die Gartenfassade die eigentliche Schauseite; der daran anschließende Garten stand ausschließlich der höfischen Gesellschaft zur Verfügung. Wie zahlreiche Fürstentümer der Zeit sollte auch das Landstädtchen Arolsen als repräsentative Barockresidenz nach französischem Vorbild ausgebaut werden. Zur Realisierung seiner Pläne hatte der Waldecker Fürst Friedrich Anton Ulrich den Baudirektor Julius Ludwig Rothweil berufen. Dieser begann ab 1710 mit dem ehrgeizigen Bauprojekt, das jedoch aufgrund finanzieller Engpässe des Fürstenhauses nie in seiner ursprünglichen Form zur Ausführung kam. Ursprünglich hatte man vorgesehen, die Stadt symmetrisch beiderseits des in der Mittelachse liegenden Schlosses anzulegen, doch lediglich die westliche Achse mit Querstraße und Kirchplatz konnte realisiert werden. Das Landstädtchen Arolsen in Nordhessen war eine Neugründung des Waldecker Fürstenhauses und kann als Beispiel für eine barocke Planstadt gelten, die vom Schloss als Mittelpunkt bestimmt wird. Auch hier war das große Versailles Ludwig XIV. Vorbild. aus: Christina Budde, Peter Cachola Schmal: Von der Urhütte zum Wolkenkratzer – Eine Geschichte der Architektur in 23 Modellen, Ausstellungskatalog DAM, Frankfurt am Main 2012 de
dc.format 1:200 de
dc.format.extent 20 x 190 x 190 cm de
dc.format.medium Holz, Karton, Schaumstoff, Kunststoff,Acryl, Moos, Pigment de
dc.title Residenzschloss Arolsen de
dc.title.alternative Dauerausstellung: Von der Urhütte zum Wolkenkratzer, Diorama de
DAM.description.dateofbirth 1676 de
DAM.description.dateofdeath 1750 de
DAM.identifier.modell-id 84570 de
DAM.identifier.architekt-id 1315 de
DAM.contributor.photographer © DAM \ Foto: Mario Lorenz de
DAM.contributor.photographer © DAM \ Foto: Mario Lorenz de
DAM.contributor.photographer © DAM \ Foto: Mario Lorenz de
DAM.contributor.photographer © DAM \ Foto: Mario Lorenz de
DAM.date.decademodell 1980 - 1989 de
DAM.date.decadeproject 0 - 1900 de
DAM.coverage.country Deutschland de
DAM.identifier.modellbau-id 479 de

 

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